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19 Tage Outback-Tour Canning Stock Route
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Touren durch das Outback Australiens

für Selbstfahrer im eigenen oder Miet-Geländewagen sowie für Mitfahrer ohne eigenes Auto

Deutschsprachige Tag Along Tour von Perth  Alice Springs / Alice Springs  Perth

Little Sandy Desert • Gibson Desert • Great Sandy Desert • Tanami Desert

 

Gehört ihr zu den Weltenbummlern, die es lieben, auf außergewöhnliche Reisen zu gehen? Oder seid ihr einfach auf der Suche nach einem spannenden Abenteuer? Dann ist diese deutschsprachige Tag Along Tour perfekt für euch!

Im Geländewagen geht es durch vier verschiedene Wüsten im australischen Outback. Abseits von asphaltierten und ausgebauten Straßen verläuft die Tour quer durch die Wildnis.

Geschlafen wird dabei im Auto und gekocht wird unter freiem Himmel. Ob man als Fahrer im eigenen Fahrzeug (Mietwagen) oder als Beifahrer (Mitfahrer) mit dabei ist, ist egal. Denn, so oder so erlebt jeder Teilnehmer was es heißt, abseits der breiten Masse  zu reisen.

Bei nächtlichen Lagerfeuern unter freiem Sternenhimmel erwachen die Geschichten und Legenden rund um die geschichtsreiche Outback-Straße wieder zum Leben und führen einem die spannende Vergangenheit vor Augen.
Auf dem Reiseprogramm steht unter anderem ein Besuch in der Billiluna Aboriginie Siedlung, ein Zwischenstopp am Lake Disappointment und die Besteigung von Cannings Cairns und Ingebong Hill. Die Durchquerung von gleich vier Wüsten geht dabei eigentlich ganz nebenbei von statten.

 

 

 

 

Tour – Verlauf

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1. Tag:
Perth

Der erste Tag der Abenteuerreise beginnt in der Westaustraliens Hauptstadt Perth. Hier werden die (Miet-) Fahrzeuge übernommen und alles für die Tour vorbereitet. Anschließend wird für die nächsten 17 Tage eingekauft und die Fahrzeuge können Probegefahren werden. 

2. - 3. Tag:
Heirisson Island, Perth

Getroffen wird sich auf einem Parkplatz in der Innenstadt und dann geht es auch schon los Richtung Mount Magnet und Outback. Anfangs geht es noch über befestigte Straßen und durch kleine verträumte Städtchen wie den ehemaligen Goldgräber-Ort Cue oder die Aborigine Siedlung Meekatharra.

Gegen Abend des dritten Tages trifft man dann in Wiluna ein.
Wiluna zählt ebenfalls zu den australischen Goldgräber-Städten und in ihrer Nähe wurde Ende des 19. Jahrhunderts Gold entdeckt, was der Stadt zu Reichtum verhalf. Einige der Goldminen in der Wiluna-Region sind immer noch aktiv und fördern nach wie vor Gold.

An diesem Etappenziel wird noch einmal aufgetankt, bevor das eigentliche Abenteuer der Canning Stock Route beginnt.

4. - 16. Tag:
Canning Stock Route

Nachdem heute Wiluna, und somit auch die Zivilisation, hinter sich gelassen wurde, liegen vor einem nur doch die unendlichen Weiten des australischen Outbacks.

Über die nächsten 12 Tage werden immer wieder Brunnen (Water Wells) passiert, die bereits 1908 alle 20 bis 30 Kilometer errichtet wurden. Die insgesamt 52 Brunnen wurden früher von den Viehtreiber genutzt, um ihre Tiere zu tränken. Heute dienen sie den vorbeikommenden Off Road-Fahrern als gern gesehene Rastmöglichkeiten. 

Zuerst wird die Little Sandy Desert durchfahren. In ihr liegt auch der Lake Disappointment, ein großer Salzsee inmitten der unbesiedelten und typischen Outback-Landschaft.
Der See ist für die Aborigines eine kulturelle Stätte und Teil ihres Glaubens. In ihrer Vorstellung leben unter der Wasseroberfläche kannibalenartige Wesen, genannt Ngayurnangalku, mit scharfen Krallen und großen Eckzähnen. Es heißt, sie würden die Menschen, die zu nahe an die Wasserkante kommen, schnappen und mit in die Tiefe ziehen. Daher wurde dieser Ort von den Ureinwohnern gemieden, um nicht von ihnen gefangen zu werden.

Während der Durchquerung der Little Sandy Desert kommt man unter anderem auch an den beiden Quellen Windich Spring und Durba Spring vorbei. Beides sind hervorragende naturbelassene Rastplätze - Oasen inmitten der öden Outback-Landschaft mit viel Schatten und Wasserquellen, in denen man teilweise sogar schwimmen kann. Perfekt für eine schnelle Erfrischung.

Später geht es weiter durch die Gibson Desert, wo ein Stopp bei der Kunawarritji Aborigine Siedlung eingelegt wird. Anschließend, nach einer Erfrischung im naturgeschaffenen Breaden Pool und der Stretch Lagoon, erreicht man die Great Sandy Desert. Hier befindet sich der Wolfe Creek Nationalpark.*

Mit 880 Meter Durchmesser ist dort der zweitgrößte Meteoritenkrater der Welt, in dem nachweislich Teile eines Meteoriten gefunden wurden. Wer möchte, kann auch die knapp 6-stündige Wanderung einmal um den Krater herum auf sich nehmen.
Wolfe Creek ist nicht nur Namensgeber für einen Krimi-Film, sondern auch ein zentraler Ort einiger Aborigine-Mythologien.

* Für Mitreisende, die nach Broome oder Darwin möchten, endet die Tour hier und sie können sich eigenständig auf den Weg dorthin machen.

Schließlich führt einen die Canning Stock Route zur Billiluna Aboriginie Siedlung, die einsam mitten in der Wüste liegt und die erste Zivilisation seit langem ist. 

17. - 18. Tag:
Tanami Road

Gerade erst in Billiluna angekommen, geht die Reise auch schon wieder weiter. Allerdings verlässt man jetzt die Canning Stock Route und fährt ab jetzt auf der Tanami Road, einer Straße, die früher von Rindertreibern genutzt wurde, weiter Richtung Süden durch die gleichnamige Wüste. Hier endet Westaustralien und von jetzt an wird das Abenteuer durch das Northern Territory fortgesetzt.

Nachdem die aufregenden Tanami Mountains und die 15 Meter hohen Felsformationen der Granites passiert wurden, kommt man am Roadhouse Rabbit Flat vorbei. Dieses wird nicht umsonst als die „einsamste Raststätte Australiens“ bezeichnet. In einem Umkreis von 100 Kilometern gibt es weder eine andere Raststätte, noch Menschen. Leider ist es seit Januar 2011 geschlossen und dient heute nur noch als Wetterstation.

Nach einer kurzen Erholungspause in Tillmouth Well und einem letzten Auftanken der Fahrzeuge, ist gegen Abend des 18. Tages die abenteuerliche Off-Road Tour überstanden und das Ziel der Reise erreicht: Alice Springs.

19. Tag:
Alice Springs

Den letzten Tag dieser spannenden und lehrreichen Tour durch das australische Outback verbringt man in Alice Springs. Hier werden die gemieteten Fahrzeuge zurückgegeben und man kann sich auf die Weiterreise vorbereiten. Es bleibt natürlich auch noch genügend Zeit, sich von seinen neu gewonnenen Freunden zu verabschieden und vielleicht sogar ein weiteres Treffen zu verabreden.

Schließlich, am späten Nachmittag, endet die gemeinsame Reise.

 

 

 Gut zu Wissen

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Was ist die Canning Stock Route überhaupt?

Über die Canning Stock Route kann man quer durch die karge Landschaft des Outbacks von Westen über den Tanami Track bis nach Alice Springs in der Mitte des roten Kontinentes fahren. Die längste und einsamste, beinahe 2000 km lange Geländewagenstrecke der Welt führt durch vier Wüstengebiete in Westaustralien – Gibson Desert, Little Sandy Desert, Great Sandy Desert und Tanami Desert.

Die Piste wurde nach ihrem Erbauer, Alfred Canning, benannt, der Anfang des 20. Jahrhunderts den Auftrag bekam, eine Straße zu bauen, die es den Rinderzüchtern einfacher machte, ihre Herden durch das Outback zu treiben. Dabei orientierte sich der Verlauf an der Lage der natürlichen Wasserlöcher, welche später zu Brunnen (Wells) umgebaut wurden. Die genaue Lage der Wasserlöcher erfuhr Alfred Canning von den ansässigen Aborigines. Diese hielt er mehrere Wochen gefangen und zwang sie durch grausame Folter dazu, ihm zu verraten, wo sich die Wasserlöcher befinden. Leider wurde er nie für seine furchtbaren Taten bestraft.

Nachdem sie 1958 das letzte Mal für den Viehtrieb genutzt wurde, ist die Piste größtenteils sich selbst überlassen worden. Dadurch hat sie sich zu einem Paradies für Off-Road Liebhaber und Geländewagenfahrer entwickelt. Die genaue Beschaffenheit der Sandstraße kann also nie richtig vorhergesagt werden. Die Canning Stock Route zählt mit zu den schwierigsten Off-Road Straßen Australiens und ist für Fahranfänger und unerfahrenen Fahrer eher ungeeignet. Ohne entsprechendes Equipment und das richtige Fahrzeug sollte sie unter keinen Umständen befahren werden.

Was ist eine Tag Along Tour?

Unter einer Tag Along Tour kann man sich eine geführte Autotour vorstellen. Das Besondere ist allerdings, dass jeder Teilnehmer in seinem eigenen Fahrzeug (d.h. Mietwagen) unterwegs ist und einem vorwegfahrenden Tourguide folgt.

Während der gesamten Tour reist und schlaft ihr in einem Geländewagencamper für nicht mehr als 2 Personen, der mit allem Notwendigen ausgerüstet ist. Alternativ kann auch ein Dachzelt organisiert werden. Die Teilnahme mit einem eigenen Fahrzeug ist ebenfalls möglich. Wer nicht selbst fahren möchte, kann auch gerne als Mitfahrer an dieser Tour teilnehmen.

In einem Konvoi aus mehreren Fahrzeugen geht es dann über vorher ausgesuchte Routen, wobei immer mal wieder Stopps zum Fotos machen, Beine vertreten oder für ein Informations-Update durch den erfahrenen Tourguide eingelegt werden.

Kann man auch als Alleinreisender an der Tour teilnehmen?

Möchtest du als Alleinreisender an dieser Tour teilnehmen, gibt es auch dafür eine Lösung. Es kann immer und für jeden ein Platz gefunden werden.

Sollten sich zwei oder mehr Alleinreisende angemeldet haben, können sich diese ein Fahrzeug teilen.
Auf Nachfrage kann das Mietfahrzeug auch vom Veranstalter organisiert werden.

Hat sich nur ein Alleinreisender für die Tour angemeldet, fährt dieser beim Tourguide mit. Dies bietet natürlich den Vorteil, dass man immer ganz vorne im Konvoi fährt und einen super Ausblick auf die spannende Outback-Landschaft hat.
Allerdings stellt das Führungsfahrzeug keine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung, da es sich dabei um den Privatwagen des Tourguides handelt und es nicht zum Schlafen geeignet ist. Als Alternative wird hier das Übernachten in einem Zelt oder Swag angeboten.

Melde dich über unser Anfrageformular (Link oben) für die Tour an, wenn du als Alleinreisender an der Tour teilnehmen möchtest und vermerke im "Mitteilungsfeld", dass du alleine reist. Ob du beim Tourguide mitfährst oder dir mit einer anderen Person ein Fahrzeug teilst, wird sich erst kurz vor Tourstart herausstellen.

Was ist nicht im Preis inbegriffen?

  • Deine Unterkunft in Perth* vor der Tour sowie die Unterkunft am Tourende
  • Selbstverpflegung für die gesamte Tour
  • Kraftstoff außerhalb der Tour
  • optionale Aktivitäten
  • persönliche Ausgaben / Trinkgelder
  • benötigte Sachen für die Nacht (Schlafsack, Kissen, etc.)
  • Ausrüstung für den persönlichen Bedarf (z.B. Medikamente)

* Teilnehmern wird empfohlen mindestens 3 Tage vor Tourbeginn in Perth einzutreffen, um sich an das Klima zu gewöhnen und den Jet Lag auszuschlafen.

Was kann vor Ort hinzugebucht werden?

  • Gerätschaften zur Behebung von Notfällen bei Steckenblieben
  • Dusch-Zelte mit Plastikfußboden und Warmwasseraufbereitung
  • Kraftstoffpumpen, um Kraftstoff in die Fahrzeuge umzufüllen

 

Wichtig:
Der Fahrer muss mindestens 25 Jahre alt sein, um einen Geländewagen mieten und/oder führen zu dürfen.

Besondere Hinweise

Für alle Teilnehmer wird der Abschluss einer geeigneten Reiseversicherung empfohlen.
Für deutsche Teilnehmer wird zusätzlich der Abschluss eines ARAG Schutzbriefes empfohlen, der leider in anderen Ländern nicht angeboten wird.

 

© Foto: Veranstalter / Tourism Western Australia
Zusammengestellt: Januar 2018 von Aneke; Preise aktualisiert 09/21 (sab)

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Tel:  030 - 889 177 10   (11-18 Uhr)

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